(UN)BEKANNTES ZÜRCHER OBERLAND

Der Blick vom Wassberg reicht von Schwerzenbach bis in die Glarner Alpen. Der Greifensee liegt uns zu Füssen. Dazwischen Dörfer, städtische Gebiete und viel Land. 

Geografische Kenntnisse sind gefragt, um das «Was» und «Wo» auszumachen. Was sich vor uns ausbreitet, ist das Zürcher Oberland. Eine Region, welche Industrialisierungs-Geschichte schrieb und heute abwechslungsreiches Nah-Erholungsgebiet ist. Die aber auch (un)bekannt ist für seine regionalen Produkte.

Neben der geografischen Zugehörigkeit liegt hier ein bedeutender Grund für die Verbundenheit des Wassberg mit dem Zürcher Oberland. Daniel Wälti sowie Roland Andreina und seine Küchenbrigade berücksichtigen aus ökonomischen und ökologischen Überlegungen wenn immer möglich lokale Lieferanten. Vorausgesetzt, die Produkte erfüllen die hohen qualitativen Erwartungen.

Dass dies bei vielen Anbietern im Zürcher Oberland der Fall ist, macht das Einhalten von Grundsätzen einfach und lustvoll. Stolz lässt der Küchenchef verlauten, dass alles Haarwild, welches auf der Herbstkarte im Wassberg angeboten wird, entweder im Zürcher Oberland oder im Glarnerland geschossen wurde. Wir stellen fest: Der Herbst hat begonnen und mit ihm die Wildsaison.

Ein weiteres Beispiel für die Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten sind die rund 14 Käsereien, die unter dem Label «natürli us de Region Zürcher Berggebiet» regionale Milch- und Käsespezialitäten herstellen, welche im Wassberg zum Frühstück oder als Abrundung eines Essens angeboten werden.

Mit einem Swiss Cheese Award und drei Diplomen wurden die «natürli»-Käser aus dem Zürcher Berggebiet anlässlich der Schweizer Käse-meisterschaft 2008 ausgezeichnet. Paul Bieri von der Bachthal-Käserei Girenbad gewinnt mit seinem exzellenten Girenbaderli die begehrte Trophäe in der Kategorie Weissschimmelkäse. Seine Neukreation «Girenbader Ur-Eiche» landete auf dem dritten Platz in der Kategorie Käseinovationen.

Natürli Züri Oberland

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