LEHRLINGE: INVESTITION IN UNSERE ZUKUNFT

Liebe Gäste

 

In die Aus- und Weiterbildung zu investieren, heisst auch für die Zukunft fit zu sein. Denn gut ausgebildete Mitarbeitende sind auch motivierte, flexible und meist treue Mitarbeitende. In der Lehrlingsausbildung ist für uns wesentlich mitzuerleben, wie die Jugendlichen sich entwickeln und erwachsen werden.Die Entwicklung vom ersten Tag der Schnupperlehre bis zum Lehrabschluss ist sehr bereichernd. Und das Gefühl, daran teil gehabt zu haben, macht uns stolz und entschädigt bei Weitem für die eingesetzte Zeit und Geduld.

 

 

Wenn wir Angst hätten, dass der Mitarbeiter nach erfolgter Ausbildung abspringt und ein anderes Unternehmen die Früchte erntet, dürften wir auch nicht erwarten, dass andere Unternehmen Mitarbeiter für uns ausbilden. Darum ist Investition in Aus- und Weiterbildung eine Frage der Kollegialität und Solidarität und demnach ein Muss für alle, die die betrieblichen Möglichkeiten dazu haben. Und Sie als unsere Gäste sollen schlussendlich davon profitieren, heute und in Zukunft freundlich und kompetent bedient zu werden.

 

Denise und Daniel Wälti und das Wassberg-Team

 

 

 

Ausbildungsplatz  Wassberg, wo Lehrlinge Zukunft haben

 

Mitte August haben Linda Bell, auszubildende Kauffrau sowie die Kochlehrlinge Curtin Fässler und Andreas Huonder ihre Ausbildung im Wassberg in Angriff genommen. Je näher der Lehrbeginn kam, desto lauter wurde – wo immer man hinhörte – die Diskussion um fehlende Ausbildungsplätze geführt.

Ausbilden Ja oder Nein, ist im Wassberg keine Frage. Für das Geschäftsführer-Ehepaar ist es eine Selbstverständlichkeit, die von ihnen gelebt und von den Fachkräften im Betrieb mitgetragen wird. Auf 23 ausgebildete Vollzeitangestellte kommen zurzeit 6 Lehrlinge im Wassberg. «Wir sehen darin eine Mitverantwortung und eine Investition in die Zukunft. Die Hotellerie- und Tourismusbranche kann nicht über zu wenig ausgebildete Fachkräfte lamentieren ohne die Bereitschaft aufzubringen, selber Nachwuchs auszubilden» so Daniel Wälti.

«Zugegeben, wir gehen damit zumindest für drei Jahre eine grosse Verpflichtung ein. Das zeitliche Engagement für Ausbildung und Betreuung der Lehrlinge ist vor allem im ersten Jahr und für einen kleinen Betrieb wie den Wassberg gross. Ab dem zweiten und vor allem im dritten Lehrjahr sind die Auszubildenden tatkräftig im Einsatz und es entsteht für beide Seiten eine Win-win-Situation. Wir sehen es als ein Geben und Nehmen, das für alle Beteiligten im Gleichgewicht sein muss.

Durch die fachliche Ausbildung sind die Lehrlinge völlig «up to date». Das zwingt alle andern Mitarbeitenden und uns selber auch, sich weiterzubilden, à-jour zu bleiben, sich Diskussionen zu stellen und  Abläufe zu hinterfragen. Unsere Gäste sind den Auszubildenden in der Regel wohlwollend gesinnt, wenn sie sehen, dass diese von unseren Fachkräften unterstützt und angeleitet werden. Es ist selbstverständlich unsere Aufgabe, hier das richtige Mass zu finden und dafür zu sorgen, dass die Gäste zufrieden sind. Und ab und zu erinnert man sich bei einer Begegnung mit einem Lehrling ja auch an die eigene Jugend und Lehrzeit, was auch gut tut.»

 

 

Interview mit drei Auszubildenden

 

Warum habt ihr Euch für eine Ausbildung im Wassberg entschieden?

 

Linda Bell (macht die Ausbildung zur Kauffrau, besucht an zwei Tagen pro Woche die Berufsschule):

 

 

Die Suche nach einem Schnupperbetrieb war schwierig. Die meisten Hotels, die ich kontaktierte, haben keine Schnupper-lehrlinge angenommen. Im Wassbeg war man sofort bereit, mir während einer Woche einen umfassenden Einblick zu gewähren. Ich habe mich hier von Anfang an gut aufgehoben gefühlt.

Curtin Fässler (macht die Ausbildung zum Koch, hat alle 5 Wochen je eine Woche Blockunterricht in Zürich und Fachunterricht in Wädenswil):

 

Anlässlich des Ferienpass 2007 habe ich einen Tag im Wassberg verbracht und die Hotelküche live erlebt. Das hat mir sehr gut gefallen. Vor allem der Umgang untereinander und die lockere Atmosphäre. Darum habe ich mich für die Schnupperlehre und anschliessend für die Lehre im Wassberg beworben.

 

Andreas Huonder (hat die Konditorausbildung bei Honold abgeschlossen und macht nun eine Zusatzausbildung zum Koch):

 

Bei mir war es ähnlich. Während dem Schnuppern wurde ich hier gut behandelt und ernst genommen. Ich durfte bereits an den Herd, das war an andern Orten nicht der Fall. Ausserdem wird im Wassberg alles selber gemacht; ich denke, dass mir das bei der Ausbildung zugutekommt.


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